|
Aethiopien 2008 |
|
Vom 02.02.02.2008-16.02.2008 bereiste ich zum nach 2002 nun zum zweiten Mal Äthiopien. Erstaunlich war der fortschreitende Tourismus in der Danakil Senke. Während wir 2002 in Afdera noch am Weiterfahren gehindert wurden und der Landweg zum Erta Ale von den lokalen Afars für Touristen gesperrt wurde reisen nun mehrmals pro Woche Touristengruppen über Afdera zum Erta Ale und weiter zum Dallol und dem Karoum Salzsee in der nördlichen Danakil. Die Afars haben nun verstanden vom Tourismus zu profitieren und verdienen mit Führer, Polizeibegleitung, Kamelverleih und sonstigen "Leistungen".
Blick von Osten auf den aktiven Südkrater
Hinweis: Auch wenn es mittlerweile gut möglich ist, die Danakil Depression zu erkunden, kann ich nur dringend empfehlen dies nicht auf eigene Faust sondern mit einer lokalen Organisation durchzuführen. Die nicht gerade fremdenfreundliche Bevölkerung (Afar-Stammesgebiet) der Danakil kann erhebliche Probleme bereiten. Die Fahrwege sind nicht markiert und sehr schlecht erkennbar, Ehe man sich versieht sind Fahrzeuge tief im Sand eingegraben. Im Falle eines nicht unwahrscheinlichen Sandsturmes ist die ohnehin schon nicht einfache Navigation quasi unmöglich. Wir haben ein Satelittentelefon mitgeführt und waren vorher mit der dt. Botschaft in Kontakt. Einheimische Rettungsdienste funktionieren sehr unzuverlässig, schlecht erreichbar und sprechen weder Deutsch noch Englisch.. Die dt. Botschaft unterhält jedoch eine 24h- Hotline die man notfalls anrufen kann um Hilfe zu organisieren. (Ob sich die Hilfe im Bedarfsfalle dann zeitgerecht organisieren lässt ist natürlich eine andere Sache. Außerdem empfehlenswert sind die Sicherheitshinweise auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes.
|