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-Facts Tanzania-
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Das ostafrikanische Land Tansania gehört zu den bevölkerungsreichsten des Kontinents. Bekannt ist es besonders für seine Naturschönheiten - wie den Ngorogoro- oder Serengeti-Nationalpark, die von der Insel Sansibar stammenden Gewürze und natürlich durch den OL DOINYO LENGAI. Nationalflagge: Am 30.06.1964 offiziell angenommen. Der schwarze Diagonalstreifen steht für die ethnische Mehrheit der Bevölkerung, Gelb für den Mineralreichtum, Grün für den fruchtbaren Boden des Landes, Blau für das Meer, das Tansania im Osten begrenzt. Erdteil: Ostafrika
Für eine detailliertere Karte bitte hier klicken Offizieller Name: Jamhuri ya Muungano wa Tanzania (Swahili); United Republic of Tanzania Landesname: Der Landesnamen wurde aus den Namen der Landesteile Tanganyika und Sansibar gebildet, die sich 1964 zu einer Föderation zusammenschlossen.Staatsform: Republik mit Mehr-Parteien-System Staatsführung: Präsident Regierungsführung: Premierminister Politisches System: Nationalversammlungmit 232 Mitgliedern; zusätzlich eigenes Parlament für Sansibar Regierungsparteien: Chama Cha Mapinduzi (CCM) = Partei der Revolution, bis 1992 Einheitspartei, auch nach zwei Mehrparteienwahlen (1995 und 2000) im Parlament mit über 80 % dominant und alleinige Regierungspartei Opposition: Civic United Front (CUF); Chama Cha Demokrasia Na Maendeleo (CHADEMA); Tanzania Labour Party (TLP); United Democratic Party (UDP); National Convention for Construction and Reform (NCCR-Mageuzi) Gewerkschaften: Dachverband Tanzania Federation of Free Trade Unions (TFTU) 2000 aufgelöst; Neukonstituierung von Gewerkschaften und Dachverband im Gange. Außenpolitik: Tansanias Außenpolitik wird geprägt durch die gute und pragmatische Zusammenarbeit mit den Staaten der Region sowie den bedeutenden Geberländern und -institutionen. Das Land bemüht sich um eine aktive Rolle in der Organisation für Afrikanische Einheit (OAE) und den Vereinten Nationen. Es bekennt sich zur Blockfreiheit, die heute als Mittel der Süd-Süd-Zusammenarbeit zur Wahrung gemeinsamer Interessen verstanden wird. Tansania unterhält gute Beziehungen zu seinen acht Nachbarn. Vor allem Kenia und Uganda sind als Partner der am 30.11.1999 besiegelten und im Juli 2000 in Kraft getretenen "East African Community" (EAC) von Bedeutung. Die EAC strebt eine zunehmend engere Zusammenarbeit im politischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Bereich bis hin zu gemeinsamen Organen der drei Staaten an. Die Beziehungen zu den übrigen Nachbarn, wie Mosambik, Malawi, Sambia, sind entspannt. Von Bedeutung ist das Verhältnis zu Südafrika, das inzwischen der wichtigste tansanische Wirtschafts- und Handelspartner ist. Innenpolitik: Der 1995 eingeschlagene Reformkurs der Regierung – Kampf gegen Korruption, Erhöhung der Eigenanstrengungen, größere Effizienz der Verwaltung, politische und wirtschaftliche Reformen – brachte inzwischen erste Erfolge. Ein Anti-Korruptionsbericht ("Warioba Report"), den der Präsident in Auftrag gegeben hatte, wurde am 10.12.96 veröffentlicht. Er wird schrittweise umgesetzt. So kam es seit 1997 zu mehreren Rücktritte bzw. Entlassungen von Ministern unter Korruptionsverdacht. Vor allem bei den Polizei-, Justiz- und Steuerbehörden wurden zahlreiche Bedienstete entlassen. Im Präsidialamt wurde ein Staatsminister für "good governance" ernannt und eine Abteilung für Korruptionsbekämpfung eingerichtet. Weitere Schritte zur Korruptionsbekämpfung hat der Präsident angekündigt. Gerichtswesen: 1 Appellationsgericht, 1Oberster Gerichtshof, Distriktgerichte Landesfläche: 945.100 km2 (Weltrang 30), davon 35% Wald und Buschland, 5% Ackerland, 38% Wiesen und Weiden Ausdehnung: N-S 1200 km, W-O 1100 km Landesgrenzen: 3 402 km (Burundi 451 km, Kenia 769 km, Malawi 475 km, Mosambique 756 km, Ruanda 217 km, Uganda 396 km, Zambia 338 km) Küste: 1 424 km Gliederung: 25 Provinzen (Arusha, Dar es Salaam, Dodoma, Iringa, Kagera, Kigoma, Kilimanjaro, Lindi, Mara, Mbeya, Morogoro, Mtwara, Mwanza, Pemba North, Pemba South, Pwani, Rukwa, Ruvuma, Shinyanga, Singida, Tabora, Tanga, Zanzibar Central/South, Zanzibar North, Zanzibar Urban/West) mit vom Präsidenten ernannten Gouverneuren (Regional Commissioners) an der Spitze, Unterteilung der Regionen in insgesamt 117 Distrikte mit ebenfalls vom Präsidenten ernannten Distriktchefs (District Commissioners) Hauptstadt: Dodoma Landessprachen: Amtssprache Kisuaheli, Bildungs- und Verkehrssprache Englisch Staatsreligion: keine Währung: 1 Shilling = 100 cents= Bevölkerung: 32 790 000 Bevölkerungsdichte : 34,7 Menschen je km2 Ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung: Nyamwezi und Sukuma 26.3%; Swahili 8.8%; Haya 5.3%; Hehet und Bena 5.0%; Chagga 4.4%; Gogo 4.4%; Makonde 3.7%; andere 42.1% Religionszugehörigkeit: Muslime 35%; Animisten 35%; Christen 30% Größte Städte: ): Dar es Salaam 1,360,850; Mwanza 223,013; Dodoma 203,833; Tanga 187,155; Zanzibar 157,63 Internationales
Kennzeichen: EAT Geographische Lage: zwischen 1° und 12° südlicher Breite sowie 29° 30' und 40° 30' östlicher Länge Geologische Merkmale: höchster Berg --> Kilimandscharo 5895 m; größter See --> Victoriasee (Teil) 62.940 km2.
Geographie: Tansania stellt im wesentlichen ein Hochplateau dar, das von zergliederten Gebirgszügen und Senken durchzogen wird. Eine schmale Küstenniederung verläuft südwärts von der kenianischen und mosambikanischen Grenze. Im Südwesten bildet der Malawisee die Grenze zu Malawi. Von hier aus verläuft die Grenze nordwestwärts bis zum Südzipfel des Tanganjikasees. Im Nordwesten grenzt das Land an Burundi, Ruanda und Uganda. Die Grenze nach Uganda verläuft mitten durch den Victoriasee und stößt am Ostufer auf die kenianische Grenze. Die zergliederte Gebirgskette am Rande des Ostafrikanischen Grabens ist durch Vulkane geprägt.Klima: Das Klima ist äquatorial mit wenigen Temperaturschwankungen, die Niederschlagsmenge richtet sich nach der Landschafts- und der Höhenlage- Der Norden hat zwei Regenzeiten, während es im Süden nur eine gibt, die aber wesentlich länger anhält.
Flora/Fauna: Ein großer Teil des Landes ist mit Grasland und verstreuten Waldgebieten bedeckt, doch die Verseuchung durch Tsetse-Fliegen macht das Land über weite Regionen ungeeignet für Viehzucht und Besiedlung. Zur überaus artenreichen Tierwelt gehören Elefanten, Nashörner und Löwen. Unter den vielen Nationalparks ist der Serengeti im Norden des Landes der bekannteste.Zeitzone: GMT +2,0 Stunde(n)Geburtsrate je 1000 Menschen: 41 (Weltdurchschnitt. 25.0). Todesrate je 1000 Menschen: 17 (Weltdurchschnitt 9.3). Wirtschaftliche und soziale Kennziffern:
Durchschn. Jahreseinkommen je Einwohner: 150 $ (US) Ressourcen: Kaffee, Tee, Baumwolle, Tabak, Gewürze, Gold, Diamanten, Zinn, Felle und Häute, Kohle, Tourismus Wirtschaftliches Umfeld: Zwei Jahrzehnte (von Nyereres Arusha-Deklaration 1967 bis 1986) verfolgte Tansania das Modell eines "Afrikanischen Sozialismus", der das Land an den Rand eines wirtschaftlichen Ruins führte. Mit dem 1986 zwischen der tansanischen Regierung unter Präsident Mwinyi und dem IWF sowie der Weltbank und der internationalen Gebergemeinschaft vereinbarten Economic Recovery Programme wurde der Übergang zu marktwirtschaftlichen Verhältnissen eingeleitet. Bis heute ist die Liberalisierung weit voran gekommen. Neben Erfolgen - Aufgabe sämtlicher Preiskontrollen, Befreiung des Handels von staatlichen Restriktionen, Liberalisierung der Agrarproduktion und -vermarktung, breites Waren- und Dienstleistungsangebot, Freigabe der Wechselkurse – gab es auch Rückschläge und Verzögerungen, vor allem bei der Privatisierung. Die dringend erforderliche Reform des öffentlichen Dienstes kam lange nicht voran; hohe Haushaltsdefizite und mangelnde Ausgabendisziplin hatten hohe Inflationsraten, steigende Verschuldung und um sich greifende Korruption zur Folge. Mit den Reformen einhergehende soziale Härten wie zunehmende Arbeitslosigkeit, Abbau von Sozialsystemen und Aushöhlung des Arbeitnehmerschutzes konnten bisher nur unzureichend aufgefangen werden. Tansania ist immer noch eines der ärmsten Länder der Welt. Die seit November 1995 amtierende Regierung Mkapa hatte sich von Anfang an auf die Fortsetzung und den Abschluss der wirtschaftlichen Reformen festgelegt und sich dabei eng mit Weltbank und IWF abgestimmt. Der klare Kurs makroökonomischer Stabilisierung und haushaltspolitischer Konsolidierung war Grundlage für die Teilnahme Tansanias am Teilerlass multilateraler Schulden für hochverschuldete Länder (erweiterte HIPC-Initiative). Wichtigste Medien: Das Radio bleibt auf absehbare Zukunft landesweit das bestimmende Informations- und Kulturmedium. Jedoch das kommerzielle Fernsehen in den größeren Städten auf dem Vormarsch.
Rundfunk Radio Tanzania Dar es Salaam
(Regierungs-/Parteisender); Radio Tanzania Zanzibar (Regierungs-/Parteisender);
Radio One (privat); Radio Tumaini (privat); Channel Two (Joint Venture mit BBC,
privat). Fernsehen Weltkulturerbe: Nationalpark Serengeti; die Ruinen von Kilwa Kisiwani und Songo Mnara Bildung: Nach der Unabhängigkeit war es Tansania gelungen, sein Bildungssystem stark zu verbessern. Bis zu Beginn der 80er Jahre erreichte das Land eine der höchsten Alphabetisierungsquoten in ganz Afrika. Landesweit wurden siebenjährige Primärschulen eingerichtet; die allgemeine Schulpflicht wurde weitgehend beachtet, die tansanischen Universitäten hatten in Afrika einen guten Ruf. Finanzielle Engpässe, Bevölkerungszuwachs und damit steigende Schülerzahlen sowie eine Vernachlässigung des Bildungssektors haben die früheren Erfolge jedoch wieder zunichte gemacht. Vor diesem Hintergrund hat die Regierung den Bereich der schulischen Bildung als einen prioritären Entwicklungsektor identifiziert. Unterstützt von den Gebern sind die staatlichen Förderprogramme in erster Linie ausgerichtet auf Erhöhung der Einschulungsrate, Steigerung der Effizienz der Primär- und Sekundärstufe sowie Verlagerung von Kompetenzen im Bildungsbereich auf die Distrikte. Kultur: Das kulturelle Leben Tansanias ist auf dem Festland durch schwarzafrikanische Traditionen, auf den Inseln durch arabisch-islamische Überlieferungen geprägt. In den Küstenregionen verschmelzen die beiden Kulturhintergründe in der Kunst und im Handwerk der Suaheli. Mit Ausnahme von Sansibar, wo eine eigenständige, von arabisch-muslimischen Elementen mitgestaltete Kultur auch von der Bevölkerung gepflegt wird, ist das Interesse an tansanischer Kultur bei der einheimischen Bevölkerung gering. Allerdings werden in ganz Tansania im Zuge der Rückbesinnung auf afrikanische Werte insbesondere von der jungen Generation afrikanische Musik- und Tanzgruppen geschätzt, wobei die populärsten auch hier aus dem afrikanischen Ausland (z.B. Kongo) kommen. Familienstruktur: Mittlerweile ist es vor allem in den Städten üblich, selbständig und nach eigenen Vorstellungen einen Ehepartner bzw. -partnerin zu suchen. In traditionsbewussten Familien und auf dem Land zahlt die Familie des Bräutigams der Familie der Braut einen Brautpreis als Dank dafür, dass sie die Frau groß gezogen hat, die mit der Hochzeit als Familienmitglied von der Familie des Bräutigams aufgenommen wird. Außerdem soll diese Mitgift auch als Entschädigung dienen, denn die Familie der Braut verliert mit der Eheschließung eine wertvolle Arbeitskraft. In den ländlich geprägten Gegenden, in denen sich die Angehörigen der traditionellen Großfamilien die Arbeit teilen, ist dieser Brauch auch heute noch von großer Bedeutung. Präsident Julius Nyereres sozialistische Politik stützte sich auf das Ujamaa (“Familienwesen”). Dabei wurden Großfamilien dazu ermutigt, sich nicht nur als Familienverband zu betätigen, sondern auch eine wirtschaftliche Einheit zu bilden. Die Familien sind in der Regel groß und umfassen Vater, Mutter, Kinder und die unverheirateten Geschwister der Eltern. In den Städten des Landes sind die Familien im Allgemeinen nicht so umfangreich wie in den ländlichen Gebieten.Essen und Trinken: Die Grundnahrungsmittel in Tansania sind Getreide, Obst und Gemüse. Zu den üblichen Fleischsorten zählen Geflügel, Ziege, Rind und Lamm. Sehr beliebt als kleine nahrhafte Zwischenmahlzeit ist Kitumbua, ein geröstetes Brot, das im gesamten östlichen Afrika weit verbreitet ist. Ugali, ein fester Brei, der aus Maismehl, Hirse, Sorghumhirse oder Maniok zubereitet wird, ist ebenfalls beliebt. Bananen sind in weiten Teilen Nordtansanias, insbesondere in der Region um den Victoriasee und in den Randhügeln des Kilimandscharo, aber auch im Südwesten des Landes um Mbeya und den Malawisee das wichtigste Nahrungsmittel. Sie werden auf vielerlei Arten zubereitet und geröstet, gegrillt, gebraten oder frittiert serviert, können aber auch zu einer cremigen Paste verarbeitet und mit Fleisch und Soße vermischt werden. In den Küstenregionen bildet Reis die wichtigste Nahrungsgrundlage und wird häufig mit einer Vielfalt von Gewürzen wie beispielsweise Nelken, Curry, Zimt, Kreuzkümmel und scharfen Pfeffer zu Pilau zubereitet. Ugali, Reis oder Bananen serviert man oft zusammen mit einem Eintopf aus einer oder mehreren Zutaten wie z. B. Rindfleisch, Huhn, Fisch, Ziegenfleisch, Bohnen oder einer Beilage aus grünem Blattgemüse wie Kohl, Mangold und Spinat. Gläubige Muslime verzichten auf Schweinefleisch und Alkohol. Selbst wenn mit Besteck gegessen wird, wird vor jeder Mahlzeit eine Schüssel mit Wasser zum Waschen der Hände herumgereicht. Die linke Hand wird nur dann zu Hilfe genommen, wenn der Verzehr der jeweiligen Speise, z. B. Fleisch mit Knochen, mit nur einer Hand zu umständlich ist. Die linke Hand benutzt man keinesfalls, um sich aus der gemeinschaftlichen Schüssel zu bedienen oder Speisen zum Mund zu führen. Manche Familien in den Küstenregionen am Indischen Ozean oder in den Dörfern und Städten an den Ufern der drei Seen – Njassasee, Tanganyikasee und Victoriasee – nehmen zu den Mahlzeiten auf geflochtenen Matten auf dem Fußboden Platz. Bei den muslimischen und auch einigen andersgläubigen Familien in den ländlichen Gegenden essen Männer und Frauen üblicherweise voneinander getrennt. Sind Gäste geladen, so wird in der Regel viel Zeit vor und nach dem Essen in geselliger Runde bei angeregter Konversation verbracht. Daher gilt es als äußerst unhöflich, wenn ein Gast das Haus seiner Gastgeber unmittelbar nach dem Essen verläßt. Umgangsformen: Die am weitesten verbreitete Grußformel auf Swahili lautet Hujambo?, was in etwa “Wie geht es?” oder “Geht es (Dir oder Ihnen) gut?” bedeutet. Die Begrüßung Hamjambo? wird vor allem dann verwendet, wenn es sich um eine Personengruppe handelt. Häufig folgt der verbalen Begrüßung ein Händedruck. Die typische Erwiderung auf Hujambo? ist Sijambo (“Mir geht es gut”). Hatujambo bedeutet “Uns geht es gut”. Dem Gruß mit höflicher Erwiderung folgt häufig die Nachfrage nach dem Wohlergehen der Familie, nach dem Heim, der Arbeit oder anderen Aktivitäten. Mit der Frage Habari za nyumbani? erkundigt sich ein Tansanier danach, wie es zu Hause geht. Die übliche Antwort darauf heißt Salama (“In Frieden, ohne Probleme”). In jeder Region gibt es eine Reihe unterschiedlicher Grußformeln in anderen Sprachen außer Swahili, die von den jeweiligen dort ansässigen ethnischen Gruppen benutzt werden. Auch Männer und Frauen geben einander die Hand, wobei ein Mann unter Umständen abwartet, bis ihm die Frau die Hand reicht. Kommt man als Gast zum ersten Mal in ein Haus oder eine Wohnung, so ist es üblich, eine kleine Aufmerksamkeit wie z. B. Süßigkeiten oder Kekse mitzubringen, nicht jedoch Blumen. Freunde und Familienangehörige besuchen einander sehr häufig; selbst unangemeldete Besucher werden herzlich willkommen geheißen und so gastfreundlich wie möglich behandelt. In der Regel vermeidet man jedoch Besuche nach 20.00 Uhr. Freizeit: In der Freizeit werden am liebsten Freunde und Bekannte besucht. Fußball, Leichtathletik und Boxen zählen zu den beliebtesten Sportarten im Land. Tansania hat eine Reihe von berühmten Weltklasseläufern über Mittel- und Langstrecken hervorgebracht. Touristen können in riesigen Wildschutzgebieten und Nationalparks an Beobachtungssafaris teilnehmen, und in den Küstengebieten gibt es hervorragende Wassersportmöglichkeiten. Gesamtgröße der Armee: 34,600 (Heer 86,7%; Marine 2,9%; Luftwaffe 10,4%) Anteil der Militärausgaben am Bruttosozialprodukt: 1,8% (Weltdurchschnitt 2,8%) Kurzinfo: Julius Nyerere - nach seinem erlernten Beruf "Mwalima" (der Lehrer) genannt - gründete 1954 die Afrikanische National-Union von Tanganjika und führte das Land, seit 1918 unter britischer Verwaltung stand, 1961 in die Unabhängigkeit. Nach der Vereinigung mit den Inseln Sansibar und Pemba 1964 nannte Nyerere das Land Tansania. Nyerere trat 1985 ab. Sein Nachfolger wurde Ali Hassan Mwinyi. Die Präsidentschaftswahlen von 1995 gewann Benjamin Mkapa. Beide haben aus Nyereres Fehlern gelernt und setzen auf Marktwirtschaft. Seit 1992 gibt es ein Mehrparteiensystem, das Land unterstellte sich einem IWF-Plan, viele Industrien werden wieder privatisiert und Investoren ins Land geholt. (Infostand: 2002) |