-Ijen-
 

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Kawah Ijen wurde im August 2004 besucht. Einen Kurzbericht in deutsch und einige meiner Bilder findet Ihr unten

view from western crater rim

Country:

Indonesia

Subregion Name:

Indonesia - Java

Volcano Type:

Stratovolcanoes

Volcano Status:

Historical

Last Eruption:

2004

Summit Elev.:

2799 m

Latitude:

8.058°S

Longitude:

114.242°E

The Ijen volcano complex at the eastern end of Java consists of a group of small stratovolcanoes constructed within the large 20-km-wide Ijen (Kendeng) caldera. The north caldera wall forms a prominent arcuate ridge, but elsewhere the caldera rim is buried by post-caldera volcanoes, including Gunung Merapi stratovolcano, which forms the 2799 m high point of the Ijen complex. Immediately west of Gunung Merapi is the renowned historically active Kawah Ijen volcano, which contains a nearly 1-km-wide, turquoise-colored, acid crater lake. Picturesque Kawah Ijen is the world's largest highly acidic lake and is the site of a labor-intensive sulfur mining operation in which sulfur-laden baskets are hand-carried from the crater floor. Many other post-caldera cones and craters are located within the caldera or along its rim. The largest concentration of post-caldera cones forms an E-W-trending zone across the southern side of the caldera. Coffee plantations cover much of the Ijen caldera floor, and tourists are drawn to its waterfalls, hot springs, and dramatic volcanic scenery.

GENERAL INFORMATION

Ijen is one of several active volcanoes which located in the eastern part of Java. It belongs to Banyuwangi and Bondowoso Regency. Geographically, it lies on the intersection between 8°3.5' South Latitude and 114°14.5' East Longitude. Ijen is a stratovolcano with a crater lake on its summit. The elevation is 1248 m high a.s.l whereas the crater rim is about 2368 m high a.s.l.

view to the acid lake and fumarole from inside

Ijen caldera is the biggest caldera in Java about 16 km in diameter and has an ellipse in shape. The outlet of the crater lake is located in western side which becomes the upper course of Banyupait - Banyuputih rivers. The size of the crater is about 960 m x 600 m.

Several extinct active cones are found inside the caldera such as G. Cilik (1872 m), G. Pendil (2375 m), G. Anyar (1276 m), G. Genteng (1712 m), G. Gelaman (1726 m), G. Kukusan (1994 m), G. Papak (2099 m), G. Widodaren (2100 m), G. Blau (1774 m), G. Gendingwaluh (1519 m), G. Lingker (1630 m), G. Kunci (1788 m).

The primary danger may be caused by the eruption of Ijen are pyroclastic flows, eruption lahar, and lava flows.

Weiter in Deutsch......

Kawah Ijen besuchte ich Anfang August 2004. Wir reisten in einer organisierten Minibustour (insgesamt 6 Personen) von der Tenger Caldera aus an, was sich als kostengünstig und praktisch erwies. Mit eigenem Pkw kann man das Ijen Plateau gut erreichen. Mit öffentlichen Verkehrsmittel  ist es sehr zeitaufwendig, denn ab ab Bondowoso (von Bromo her kommend) oder Banyuwangi ( von Bali kommend) wird gibt es kaum mehr öffentlichen Verkehr zum Ijen  Plateau, und von der letzten Siedlung bis zum Ausgangspunkt für den Fußweg (ca. 1h) zum Ijen Krater gibt es keinen öffentlichen Verkehr. Per Anhalter ist auch schwierig, da fast niemand unterwegs ist.

Die Minibustour führte uns von Ngadisari (Tenger Caldera) über Probolingo nach Bondowoso und den Eingangsposten Pos Paltuding  weiter bis Sempol auf dem Ijen Plateau wo wir im Haus einer Kaffeeplantage übernachteten. Früh morgens um etwa 5 Uhr ging es dann weiter zum Kawah Ijen. Nach knapp einer Stunde Fahrzeit und stark einer Stunde leichtem Spaziergang erreichten wir den Kraterrand des Kawah Ijen. Ein  stark dampfender, wunderbar türkisgrüner See lag tief im Krater vor uns. Leider war der Einstieg in den Krater gesperrt, so dass die bekannten Schwefelarbeiter  nicht arbeiteten:

Wir trafen lediglich auf die verlassene Hütte, an der die Arbeiter normalerweise Ihren Schwefel  abstellen und bei schlechtem Wetter Schutz suchen.  Einige Körbe voll mit Schwefel waren immer noch abgestellt und ich versuchte vergeblich die mit mehr als 50 kg. Schwefel beladenen Körbe auf meine Schulter zu wuchten.

Oben angekom-men genossen wir den phantas-tischen Blick  hinab zum See sowie über das Ijen Plateau mit seinen zahlreichen Vulkanen. 

Später stiegen wir dann auch hinab zum Kratersee und zur Fumarole an der normalerweise Schwefel abgebaut wird. dank mitgeführtem Atemschutz war es auch kein Problem, ohne Atemschutz  ist der Abstieg zur Fumarole wegen beißender Dämpfe und schnell drehenden Winden nicht zu empfehlen. 

Aus den Rohren an der Fumarole floss flüssiger Schwefel, der sich mangels Abbau in einem schmalen Strom in den See ergoss und unter anderem für die  Färbung des Kratersees sorgt.  Kurz einmal in den See hineingelangt konnte ich feststellen, dass es sich um einen Säuresee handelt.  Bereits an den Fingern spürt man ein leichtes Kribbeln beim Berühren des  zwischen 30 und 35 Grad warmen Wassers.  Baden im See ist deshalb sicher nicht empfehlenswert!!!!!!!!

Nach etwa 3 Stunden Aufenthalt verließen wir den Krater wieder und machten uns auf den Weg nach Bali.  Vom Ausgangspunkt am Fuße des Bergs auf etwa 1600 m. ü.NN. brachte uns unser Minibus nach Banyuwangi wo wir direkt in eine der zahlreichen Fähren nach Bali einstiegen.

Kosten der Tour:  Unter 30 Euro pro Person inkl. Übernachtung, Frühstück,  Abendessen. (Stand 08/2004)