-Merapi-
 

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Merapi wurde im August 2004 besucht. Bilder und Infos in Deutsch findet Ihr weiter  unten. Blau gerahmte Bilder  vergrößern sich bei Doppelclick.

 

Merapi Photo

Country:

Indonesia

Subregion Name:

Indonesia - Java

Volcano Type:

Stratovolcano

Volcano Status:

Historical

Last Eruption:

2002 

Summit Elevation:

2968m

Latitude:

7.542°S

Longitude:

110.442°E

Merapi, one of Indonesia's most active volcanoes, lies in one of the world's most densely populated areas and dominates the landscape immediately north of the major city of Yogyakarta. Merapi is the youngest and southernmost of a volcanic chain extending NNW to Ungaran volcano. Growth of Old Merapi volcano beginning during the Pleistocene ended with major edifice collapse perhaps about 2000 years ago, leaving a large arcuate scarp cutting the eroded older Batulawang volcano. Subsequently growth of the steep-sided Young Merapi edifice, its upper part unvegetated due to frequent eruptive activity, began SW of the earlier collapse scarp. Pyroclastic flows and lahars accompanying growth and collapse of the steep-sided active summit lava dome have devastated cultivated lands on the volcano's western-to-southern flanks and caused many fatalities during historical time. The volcano is the object of extensive monitoring efforts by the Merapi Volcano Observatory of the Volcanological Survey of Indonesia.

Weiter geht es in Deutsch.......

Anfang August 2004 besuchte ich mit dem Vulkanologen Bernd Biedermann (German Volcano Information Institute) den Merapi.

Der Aufstieg erfolgte von Selo aus (Nordroute), der Abstieg zur Vulkanologischen Station Babadan an der Westflanke des Bergs. Die etwa 1500 Meter Höhenunterschied bis zum Gipfel sind auf dem insgesamt ordentlichen Weg in etwa 4 Stunden bequem zu schaffen. Der Abstieg nach Babadan war wesentlich länger und dauerte  auf dem schlechten Weg etwa 4 1/2 Stunden ( nach Selo könnte man locker in 2 Stunden absteigen). Der Weg nach Babadan bringt auch keine wesentlich besseren Blicke (wenn wie bei uns der Berg nicht sehr aktiv ist).Ich empfehle daher den Auf- wie auch den Abstieg  über Selo  durchzuführen. Außerdem sind die Führer in Selo nicht begeistert von einem Abstieg nach Babadan und verlangen mehr Geld.  Als Alternative evtl. von unten mit dem Auto nach Babadan fahren. Ist wenig Aufwand und bietet einen guten Blick auf die Westflanke.

Kosten: Führer in Selo kostet etwa 10-15 Euro. Geht auch ohne Führer, aber  wenn man nahe an Lavaflüsse/ Rotglühende Bereiche heran möchte empfiehlt sich auf jeden Fall ein Führer (Sicherheit!!!!!). Die Locals wissen was möglich ist und wie man hinkommt.

Empfohlener Aufstiegszeitpunkt:

Nachts  spätestens um 1 Uhr. Dann hat man auch bei gemütlichem Aufstieg noch ausreichend Zeit um eventuelle Lavaflüsse oder Rotglut  bei Nacht leuchten zu sehen.

 rotglühende Löcher Leichter Schwefelgeruch an den Fumarolen "Brennender" Untergrund

Wir starteten gegen halb eins in Selo und erreichten ausreichend früh den alten Krater um durch diesen hindurch zu den schwach rotglühenden fumarolen Hängen des alten Lavadoms zu kommen.  Durch Entgasungen brannte teilweise der Boden und wenn wir im Boden gruben kam nach ca. 10 cm rotglühendes Gestein zum Vorschau. Außerdem  glühten zahlreiche Entgasungslöcher im Hang bei Dunkelheit.  Nicht empfehlenswert ist das Stochern mit den Wanderstöcken um glühende Steine freizulegen. Zu schnell verschmoren die  beim Laufen sehr nützlichen Plastikteller der Stöcke!!!!!!!!!!

Blick vom Gipfelbereich auf den alten Lavadom mit seinen fumarolen, bei Nacht stellenweise glühenden Hängen

In weiterer Entfernung  (ca. 200-300m) sahen wir an den Hängen des aktiven Lavadoms deutliche Lavaflüsse (mehrere Meter breit und  über 100 m lang). Allerdings war es aus Sicherheitsgründen nicht möglich  an diese Ströme hinzugehen. Ein Aufenthalt im unteren Bereich des Lavadoms kann wegen Steinschlag oder evtl. pyroklastischen Strömen schnell tödlich enden. Trotz großer Neugier verzichteten wir darauf,  näher an die Lava heranzugehen.

Nach einiger Zeit der Beobachtung verließen wir mit Beginn der Dämmerung diesen bereich und stiegen zum Gipfel auf. Wir kamen als erste an,  kurz nach Sonnenaufgang füllte sich der Gipfelbereich ein wenig mit überwiegend indonesischen und französischen Touristen.  Bei/Nach Sonnenaufgang  bietet der Gipfel einen fantastischen Blick  in aller Richtungen.  Später gingen wir noch auf den stark fumarolen alten Lavadom (gefahrlos zu betreten) und stiegen dann bis zur Station Babadan ab wo wir gegen 13 Uhr dann  ankamen.

Alter Lavadom Gipfelbereich nach Sonnenaufgang Neuer, aktiver Lavadom

Blick nach Nordwesten, im Hintergrund Sundoro  Sumbing, Dieng Plateau, rechts Merapis großer Bruder Merbabu

Blick von Babadan auf Merapi  Station Babadan  Blick von Abstiegsroute nach Babadan

Blick vom Merapi zum Merbabu,

im Vordergrund halbechts  liegt die Ortschaft Selo

 Additional Information in english....

Merapi is a stratovolcano in central Java. Merapi has had 68 historic eruption since 1548. The current eruption began in 1987. Because of Merapi's violent past and its close proximity to Yogyakarta it was designated a Decade Volcano and is the target of increased research efforts. Photo by Jack Lockwood, U.S. Geological Survey, September 6, 1982.

Merapi is a stratovolcano with an active summit lava dome. It is located ~30 km immediately north of Yogyakarta, a city with a population of 500,000. Merapi has the unfortunate distinction of producing more nuee ardentes than any other volcano on Earth. The nuee ardentes result from collapse of the lava dome at the summit. Of the 67 historic eruptions 32 have had nuee ardentes associated with them. Eleven of these eruptions resulted in fatalities. Merapi is closely monitored by the Volcanological Survey of Indonesia. Shortly before this photograph was taken Merapi was generating up to 40 nuee ardentes per day. Photograph by Robert Koyanagi, U.S. Geological Survey, July 28, 1979.

Lava dome at the summit of Merapi. During 1982, the lava dome was growing about 80,000-100,000 cubic meters per month. The dome collapsed in late November, creating nuee ardentes. Photo by Jack Lockwood, U.S. Geological Survey, October 17, 1982.

Kadong school is in the lower left of this photo. Barriers (just left of the stream valley) have protected the school from lahars. In 1979, heavy rainfall mobilized old lahar deposits to create landslides that travelled as far as 12 miles (20 km) downslope. Eighty people were killed. Photo by Jack Lockwood, U.S. Geological Survey, September 26, 1982.

In late November of 1994, collapse of a lava dome at Merapi generated pyroclastic flows and surges that travelled as far as 5 miles (7.5 km) from the summit. The flows and surges killed 43 people. The plume associated with the dome collapse rose 6 miles (10 km) above the volcano. Over 6,000 people were evacuated. The eruption also started fires.