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Reiseablauf
(02.02.-18.02.2004)

1 Tag(03.02): Treffpunkt ist der Flughafen Stuttgart am Vortag (02.02.) mit Start nach Nairobi. Am Morgen kommen wir in Nairobi an und fahren mit einem Kleinbus die kurzweilige Strecke bis nahe der Kleinstadt Arusha in Tansania. Die ehemalige Farm Rivertrees geführt von der deutschen Martina wird uns von den Reiseanstrengungen die nötige Erholung bieten.  Wir kommen spät abends in der schönen Lodge an. Es gibt noch lecker Abendessen und dann geht es ab in die mit viel Flair eingerichteten Hütten.

unser Shuttle von Nairobi nach Arusha Grenzeübergang Namanga (Kenia-Tansania)

2 Tag (04.02): Nach einem ausgiebeigen Frühstück im Rivertrees und einigen Vorbereitungen für unsere Safari starten wir mit einem Geländejeep in Richtung Lake Manyara Nationalpark der bereits im Rift Valley liegt. Es werden uns neben dem professionellen Fahrer - der einen exzellenten Blick für wilde Tiere hat - ein Koch begleiten, der während der Safari für unser leibliches Wohl sorgen wird. Mittagsstop mit Essen ist bei Mto Wa Mbu (übersetzt: Mückenfluss). Dort errichten wir unser erstes Camp in einer dafür vorgesehenen sicheren und gut organisierten Anlage. Für den Nachmittag ist eine ca. vierstündige Fahrt durch den Manyara Nationalpark vorgesehen. Dort lassen sich aus nächster Entfernung viele spektakuläre Tiere beobachten. Am Rande des Nationalparks ragt unmittelbar die 1000 m höhere Kante des afrikanischen Rift Valley empor und gibt imposante Eindrücke.


3 Tag (05.02.): Fahrt hinauf zum Ngorongorokrater und Gamedrive im Krater mit seinem reichhaltigen Tierbestand, weiter zum Olmoti Vulkan und Campaufbau in dessen Nähe. Wir erleben die Crater Highlands in ihrer wildesten und spannendsten Art.


4 Tag (06.02.): Eine gemütliche Tageswanderung mit wenig Höhenunterschieden (ca 30 km, 6 Stunden) bringt uns vorbei an Olmoti und Lolmalasin bis an den Krater des Embakai, in dessen tiefem Krater ein See mit Flamingos liegt. Tierbegegnungen sind auf dieser Etappe vorprogrammiert. Das Camp für die Nacht liegt am Kraterrand.


5 Tag (07.02.): Nach dem Frühstück steigen wir in den Krater des Embakai ab. Nach dem Aufstieg zurück zum Kraterrand geht es weiter bis an die Flanke des Vulkans Kerimasi (lange Tagesetappe aber nicht zu hart bezüglich Höhenmetern).


6 Tag (08.02.): Heute erreichen wir den Kerimasi und seine bewaldeten Krater mit entsprechender Tierwelt. Nach dem Mittagessen werden wir diesen erkunden und dann unser Camp einrichten. Die Aussichten vom Kerimasi aus zum nahen Lengai sind einzigartig, denn kaum ein Reisender "verirrt" sich hierher.

Blick von Norden auf den Kerimasi


7 Tag (09.02.): Der Abstieg vom Karimasse führt uns zu einer einsamen Akazie in der Steppe, wo uns unsere Fahrzeuge im Rift Valley auflesen werden. Von dort ausgelangen wir ins Basiscamp am Lengai und können entspannen.

Wir treffen auf Frank Lehmann, Marc Szeglat und Danni Szczepanski die mit uns den Lengai besteigen wollen. Wir fahren am Abend zur Flamingo-Beobachtung an den Lake Natron. Leider rutscht Marc auf dem rutschigen Untergrund des Lake Natron aus und  zieht sich einen Bänderriss zu.  Marc und Danni reisen noch am selben Abend wieder in Richtung Arusha ab (um dann weiter nach Deutschland zu fliegen). Chris, Frank und ich bereiten uns mit einem ausgiebigen Abendessen auf den morgigen Aufstieg vor.


8 Tag (10.02.): In den frühen Morgenstunden fahren wir auf die Flanke des Oldoinyo Lengai. Von rund 1100 Höhenmetern steigen wir mit Trägern in 5 Stunden die steile Flanke hinauf. Dieser Aufstieg erfordert einige Kraft und Kondition, ist aber technisch relativ einfach. Im steilen oberen Teil benötigt man die Zuhilfenahme der Hände (für die Stabilität). Im 2800 m hoch gelegnen Krater angekommen, erwartet uns ein ausgiebiges Mittagessen und nach dem Campaufbau genießen wir den eigenartigsten tätigen Vulkan der Erde.

9.-11 Tag (11.02.-13.02.): Wie am Vortag erkunden wir an den Lengai mit seiner faszinierend eigenartigen Tätigkeit. Während am ersten Tag nichts passierte beginnt in den frühen Morgenstunden des 11.02. die Tätigkeit mit  Lavaausfluss am T56 Komplex. Gegen 10 Uhr endet die Tätigkeit und beginnt dann erst wieder am morgen des 12.02.. Am 12. und 13. 2 erleben wir  faszinierende Aktivität des neuen T49g Hornitos. Von überhöhter Position aus ca. 8 Meter Entfernung sehen wir in den kochenden Lavasee (Durchmesser ca. 2-3 Meter), beobachten  unterirdische  Lavaausflüsse (kommen am Fuße des Hornitos raus), sowie spektakuläre Lavaauswürfe  aus T49g  erleben. Die Aktivität hält  bis zum morgen des 14.02.2004 in wechselnder Stärke an.

Während der Dunkelheit ist die schwach rot glühende Lava besonders bizarr und von der höchsten Spitze des Vulkans genießt man fantastische Rundumblicke über das Rift Valley, Seen andere Vulkane und die Grabenbrüche bis tief in die Serengeti hinein. Zwischendurch verwöhnen uns unsere Köche mit gutem Essen.


12 Tag (14.02.): Mit Anbruch des Morgens beobachten wir nochmal ein letztes Mal die Aktivitäten am T49g Hornito. Pünktlich zu unserem Abstieg  versiegt die Aktivität am T49g  am 14.02. gegen 6:30 Uhr.

Wir bauen wir unser Camp ab, verbrennen unseren Müll im Lavasee und steigen in  2 1/2 Stunden bis auf 1100 Höhenmeter ab, wo uns unsere Fahrzeuge erwarten. Nach einer Mittagspause im Camp am Natron See und Mittagessen können wir zum sehenswerten und einsamen Wasserfall des Engero Sero Flusses in einer Schlucht des Grabenbruchs spazieren. Das dauert ca. 45 min und als Belohnung wartet ein Bad im frischen Wasser des Flusses.


Kitumbeine  (im Hintergrund Kerimasi und Ol Doinyo Lengai)

13. Tag (15.02.): Gegen 9 Uhr brechen wir für die Rückfahrt auf. Wir stoppen noch einmal am Krater des Kitumbeine und  fahren dann bis Mto Wa Mbu durch. Dort besuchen wir den Maasai Markt, kaufen ein wenig Souvenirs ein und essen gemütlich in einem kleinen Restaurant. Dann geht es weiter bis zur Rivertrees Lodge bei Arusha wo wir uns erstmals wieder richtig duschen können und lecker zu Abend essen. Frank fliegt nun nach London zurück, während Chris und ich noch einen Tag länger bleiben.


14.Tag (16.02.): Nach dem Frühstück unternehmen wir eine Safaritour im nahen Arusha Nationalpark und beziehen abends Zimmer im Hotel Impala, das in der Kleinstadt Arusha liegt.


15.Tag (17.02.):  Gegen 8 Uhr  steigen wir in den Kleinbus der uns zum Flughafen Nairobi bringt. Gegen 12:30 erreichen wir den Flughafen und verbringen die Zeit bis zum Abflug um 23:00 Uhr mit Essen (Samosa) und Trinken in einem Restaurant am Flughafen. Mit einigen Runden um den Flughafen herum vertreten wir uns noch ein wenig die Beine.  Pünktlich um 23:00 Uhr statet dann unser BA-Flieger, der uns über London  nach Stuttgart bringt wo wir am 18.02.2004 gegen 9 Uhr landen.

Diese Seite wurde  von VEI Vulkanexpeditionen International (Christoph Weber) kopiert und ergänzt.