-Stromboli-
 

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Den Stromboli besuchte ich mit Bernd Biedermann im August 2001.  Da bis auf eine Unterkunft der ganze Ort bei unserer Ankunft ausgebucht war und die Unterkunft  über 100 Euro gekostet hätte entschlossen wir  kurzerhand  nachts auf den Berg zu laufen und dort zu übernachten.  Dies war auch sinnvoll denn Aufstieg bei Abstieg bei Dunkelheit und Abstieg bei Helligkeit erscheint mir besser als andersrum. Außerdem bietet die Morgendämmerung eine schöne Stimmung am Krater.

Aus Sicherheitsgründen habe ich oben am Pizzo aber nicht geschlafen und kann es auch niemanden empfehlen. Verbrannte Reste von Schlafsäcken und Isomatten  sind im Infocenter in Stromboli-Ort zur Abschreckung ausgestellt.

Vulkaninfo

Blick von der Napoli-Fähre auf Stromboli

Country:

Italy

Subregion Name:

Eolian Islands

Volcano Type:

Stratovolcano

Volcano Status:

Historical

LastEruption:

2004 (continuing)

Summit Elevation:

926 m

 

Latitude:

38.789°N

 

Longitude:

15.213°E

 

 

Anfahrt zur Insel mit der Schnellfähre von Neapel

Typische Eruption wie wir sie etwa alle 15 Minuten erlebten

bei Nacht....

....und so sieht es bei Tageslicht aus (2001)

Stromboli 2001

Kraterstimmung  im Morgengrauen

Das Loch zur Hölle

Zu gerne wäre ich in den Krater abgestiegen und nahe an das Loch ran gegangen. Die Erfahrung vom Batur (Indonesien) in 1999 hatte mich aber gelehrt nicht  zu nahe an Löcher und Auswurfspalten ranzugehen und so blieben wir oben auf dem Pizzo.

Während unseres etwa achtstündigen Aufenthalts am Krater lag das Loch überwiegend ruhig da. Nur einmal gab es ein plötzliche Verpuffung mit Steinauswurf im 50-Meter-Radius. Wenn man dann zufällig dran gewesen wäre, wäre man sicher nicht mehr heil zurückgekommen.

Nahaufnahme mit 440mm Tele vom Pizzo aus

Ascheauswurf

Derzeit (02/2010) ist der Zugang zum Pizzo nicht erlaubt und da ist auch nichts zu machen. Polizisten stehen immer wieder an den gängigen Aufstiegesrouten und setzen dieses Verbot strikt durch!!!  Geführte Touren zum Pizzo sind je nach Gefährdungslage aber möglich.  Im Jahre 2008 wurde eine neue Aufstiegsroute geschaffen, die von den geführten Touren genutzt wird.  Der alte  weg verkommt zunehmend ist aber noch gangbar.

Nähere Infos hierzu gibt es recht aktuell auf der  stromboli-online website. Eigenaufstiege ohne Führer  können sehr teuer werden wenn man  erwischt wird. (Strafe ca. 500 EUR).

 

Kraterlandschaft des Stromboli  im Sommer 2010 (Blick vom Pizzo)