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Blick über den Ngorogoro NP (von re.nach li.: Olmoti, Lolmalasin, Empakaai)

Nach einem Tag Rundfahrt im Ngorogoro-Krater, in welchem man sein Auto außer an ausgewiesenen Plätzen nicht verlassen darf, campen wir unterhalb des Olmoti (auf obigem Bild unterhalb der rechten Wolke) auf ca. 2600 Meter Höhe ( nachts mit ca. 3 Grad Celsius sehr kalt). Nun beginnt unsere 4-tägige Wanderung durch den Ngorogoro-Nationalpark. vorbei an Lolmalasin (Erhebung im Hintergrund mitte-links)  zum Embakaai (Erhebung ganz links) und dann bis zum Kerimasi (Klick auf blau hinterlegte Zeichen führt zum Bild), der nördlichen Begrenzung des Ngorogoro Nationalparks.

Maasaisiedlung vor Olmoti

 unterwegs angetroffenene Kinder

Am ersten Tag wandern wir vorbei am Olmoti und Lolmalasin auf der 2300-2700 m.ü.NN hohen, besiedelten Hochebene zum Empakaai Krater mit seinem Kratersee. Im  ca. 250 Meter unterhalb des Kraterrands  gelegenen Sodasee konnen wir uns ein wenig waschen und treffen unzählige Flamingos an. (ca. 30 km Tagesmarsch)

Empakaai bei der Ankunft abends

Flamingos am Empakaai

 

Wir errichten unser Nachtlager direkt am Kraterrand des Empakaai auf ca. 2540 M. ü. NN. Trotz etwa gleicher Höhe wie am Vortag war es hier wegen der Nähe zur Riftkante deutlich wärmer. (Nachts etwa  +10 Grad)

Am nächsten Tag geht es dann erst einmal hinunter zum Kratersee, wo wir die zahlreichen Flamingos aus nächster Nähe beobachten können. Nach dem Aufstieg zum Kraterrand und einem Frühstück geht es dann weiter. Der Weg führt uns von durch Wald- und Buschflächen, und immer wieder kommen wir an Bomas, den Maasai Siedlungen, vorbei  wo wir freundlich wie neugierig empfangen werden. Ständig haben wir den etwa 2600 m. hohen Kerimasi im Blick. Gegen 17 Uhr erreichen wir dann die nordwestliche Flanke des Kerimasi wo wir  nachmittags auf ca. 1900 Meter Höhe unser Camp mit Blick auf den Lengai einrichten. (deutlich wärmer als an den vorangegangenen Tagen).

Für 5 Euro kauft William dann eine Ziege bei den Maasai des nahe gelegenen Boma, von der wir dann noch am nächsten Tage  genügend zu essen haben. ( war allerdings ein wenig zäh)

unser  Lager am Fuße des Kerimasi

Der dritte Tag  führt uns zum Krater des Kerimasi auf ca. 2650 Meter Höhe. Kaum vorhandene Wege erschweren den Aufstieg und oben treffen wir einen mit Büschen, Grass und wenigen Bäumen bewachsenen Krater an. Sogar eine in den Fels eingebaute, verlassene Boma finden wir vor. William erklärt uns, dass die Maasai in der Trockenzeit sogar hier oben  wohnen und Ihre Kühe im dann noch grünen Grass weiden lassen. Einige Affen und Huftiere zeigen sich in  weiterer Entfernung.

Bei aufklarendem Wetter bietet sich ein phantastischer Blick auf den Lengai bis weit in die Serengeti und ins Rift Valley mit seinen unzähligen Kratern und Aschekegeln. Der Abstieg führt uns zu unserem neuen, etwa 1600 m.ü.NN gelegenen Camp am Fuße des Bergs.

   
unser Lager auf 1600m

unsere 6-Stunden-Warteakazie

Wasserloch für die Esel

   

Am Morgen des vierten Tags brechen wir zum Abstieg auf. An einem vereinbarten Treffpunkt sollen uns unsere Fahrer aufsammeln und uns weiter zum Basiscamp  in Engero Sero am Fuße des Lengai bringen.  Nach nur noch 2 1/2 stündigem  leichten Spaziergang , vorbei an einigen Siedlungen  erreichen wir gegen 10:30 unseren Treffpunkt, eine vereinzelte Akazie in der Steppe.

Um 13 Uhr sollten uns die Autos einsammeln. So nützen wir die verbleibende Zeit, einen nahe gelegenen ca. 1000 Meter großen und etwa 150 Meter tiefen Krater zu erkunden.

Danach warten wir geduldig im (wenigen) Schatten der einsamen Akazie bevor wir dann gegen 16 Uhr von unserem Fahrer abgeholt und zum Campingplatz bei Engero Sero gefahren werden.